Sarahs erster Wurf

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Tagebuch:
Sarahs Schwangerschaft:10.06. 22.06. 17.07. 07.08.
23.08. Die Geburt
31.08. 11.09. 25.09. 10.10. 04.11. 28.11.

Sarahs erster Wurf

Binka und Bruno mit 8 Wochen

Schwangerschaft:

10.06.: Bisher hat Sarah die "Katzenpille" bekommen, weil sie uns noch nicht kräftig genug erschien. Gegen die schwangere Zwillingsschwester oder gar gegen den kräftigen "Muskelkater" Nero war sie für uns immer die Kleine. Als Debbie keinen Kugelbauch mehr hatte, merkten wir, dass Sarah mit gut 14 Monaten doch schon ziemlich erwachsen ist. Unsere Tierärztin gab grünes Licht für einen Wurf und stellte eine Zuchttauglichkeitsbescheinigung aus. Wir setzen nächsten Sonntag die Pille ab.

22.06.: 3 Tage nach der wöchentlich verabreichten Tablette ist Sarah auf dem Höhepunkt der Rolligkeit und wurde mehrfach von Nero begattet.

17.07.: Nun steht es fest, Sarah ist schwanger. Ein dicker Bauch kann zwar in die Irre führen, nicht aber die geschwollenen Zitzen. Eine vorbeugende Entwurmung und Flohschutz ist besser jetzt fällig, als die später dann hochschwangere Katze mit der chemischen Keule belasten zu müssen. Das separate Katzenzimmer wird noch von Debbie belegt, aber ab August wird es frei. Vorerst will Sarah sich noch nicht zurückziehen, sondern freut sich über Kontakte mit den anderen.

07.08.: Das Katzenzimmer ist frei! Sarah zieht sich schon etwas zurück, will aber andererseits mit den anderen zusammen sein. Gegen ihre dreiste kleine Schwester Cindy ist sie etwas zu aggressiv, aber das dürfen wir nicht übelnehmen. Sie erwartet jetzt vorsorglich etwas mehr Respekt, denn bald ist sie weniger in der Lage, sich durchzusetzen.

23.08. Die Geburt

14.30 Uhr
Sarah sondert etwas Schleim ab, was zeigt, dass es bald beginnt.
16.45 Uhr
Bei Sarah im Katzenzimmer ist alles wie immer. Sie schmiegt sich mir zum Kuscheln um die Beine. Ich lege mich auf das Sofa und sie trampelt mir zärtlich im Bart herum, wie sie das täglich tut. Ich gehe wieder, in der Absicht, bald wieder hereinzuschauen, denn wir sitzen schon wie auf Kohlen. War das mittags ein Fehlalarm ?
17.50 Uhr
Kontrollgang ins Katzenzimmer. Was für eine Überraschung! Auf dem Sessel liegt Sarah mit 3 kleinen Kätzchen. Eines ist schon trockengeleckt, das zweite wird gerade bearbeitet und das dritte hängt noch an der Nabelschnur. Alle 2 Mutterkuchen sind aufgefressen, die beiden Kleinen sind vorschriftsmäßig abgenabelt und sogar der Sessel ist saubergeblieben. Das erste ist ein Mädchen, Binka. Ein zierliches Tierchen mit nur 80 Gramm. Das zweite war ein strammer Bursche. Ben bringt 98 Gramm auf die Waage. An der Schnur hing der zweitschwerste, Kater Brutus mit einem Nassgewicht von 95 Gramm.
18.20 Uhr
Noch eine kleine Kätzin passiert das Tor zur Welt. Belinda wiegt 86 Gramm. 18.55 Uhr
Wir vermuteten fast, jetzt sei Schluss. Die Wehen gingen aber weiter. Bruno wiegt ebensoviel wie seine Schwester Belinda.
Wir stellten 2 Sessel zusammen, damit Sarah den bevorzugten Platz nicht verlassen muss und kein Kleines herunterfallen kann. Sarah legt sich nun zur Ruhe und verlässt den Sessel nicht mehr bis zum nächsten Morgen.

31.08.: Die Augen öffnen Sich! Brutus (siehe Bild) und Belinda können bereits blinzeln, aber der Blick wirkt noch starr. Wenn sie vollständig sehen können, erkennt man das sofort am lebendigen Blick.
Die Nabelschnurreste sind abgetrocknet.
11.09.: Binka macht Ausflüge durch das ganze Zimmer, während die anderen gesäugt werden. Dann schreit sie furchtbar, bis sie jemand zur Mama setzt. Bei der Kindererziehung sollte man lieber konsequent das Geschrei überhören, aber bis sie sich alleine zurückfinden wird, sind es ja bloß ein paar Tage. Jetzt können die Babys offenbar schon sehen. Dennoch wirkt der "Silberblick" nicht fotogen. Trotzdem haben wir wieder neue Bilder hochgeladen.
25.09.: Zwischen den ersten regelmäßigen Ausflügen durch das Zimmer und der Zeit der konsequenten Katzenklobesuche liegen die "Stinktage". Der Teppich mußte aus dem Zimmer und täglich wird mehrmals gewischt und gelüftet, trotzdem roch es etwas nach Zoo. Nun wurden alle mit Erfolg zur Reinlichkeit gemahnt und haben es wohl schon begriffen.
Die ersten kleinen Häppchen werden jetzt vorsichtig angenuckelt. Sind sie weich genug, um an der kleinen Zunge festzukleben, werden sie geschluckt. Dies haben wir heute schon genutzt, indem wir zur ersten Entwurmung gegen Spulwürmer mit einem Klecks Pyrantel-Leberwurst-Embonat vom Finger lecken ließen.
Mittlerweile sind die Rabauken ganz schön mobil. Erste erfolgreiche Kletterversuche gibt es schon, wenn auch noch etwas unsicher.
10.10.: Jetzt sind alle Kätzchen fast so geschickt wie ausgewachsene Katzen, haben aber viel mehr Tatendrang. Wie beim letzten Wurf gibt es Probleme, die Tür zu öffnen, ohne dass alle sofort herausrennen.
Sie sollten aber im Zimmer bleiben, weil wir nicht wissen, ob der Kater sie angreift. Andere Züchter haben erlebt, dass ein Kater seine eigenen Babys sogar totbeißt. Daher achten wir darauf, dass die Türen geschlossen und gesichert sind. Bis auf gestern. Irgendwie war wohl nachts die Tür nicht richtig eingeklinkt. Wir hörten ein Geschrei im Katzenzimmer. Der Kater war drin! Alle Kätzchen hatten sich versteckt und Sarah kämpfte beherzt mit dem weit kräftigeren Kater, schlug ihn sogar in die Flucht. Eine gute Mutter! Gott sei Dank hatten die Kleinen keine Verletzungen und tollten nach einiger Zeit wieder im Zimmer herum. Der Kater ist leicht verletzt.
04.11.: Die ganze Schar war nun zur Wurfabnahme. Alle sind kerngesund, haben Ihre Gesundheitszeugnisse erhalten und bekamen die zweite Impfung sowie ihre vorerst letzte Entwurmung.
Das Katzenzimmer ist mittlerweile für den Bewegungsdrang der Energiebündel zu klein geworden. Sie flitzen nun im ganzen Hausflur die Treppen hoch und runter, verstecken sich im Wäschekorb und springen mit erhobenen "Armen" durch den Perlenvorhang im Bad.
28.11.: Mittlerweile sind fast alle "ausgeflogen". Nur Brutus wird aus organisatorischen Gründen erst Mitte Dezember abgeholt. Schön für Sarah, dass sie nicht so abrupt von allen Babys getrennt wird. Schön auch für uns, denn wir erwarten den nächsten Wurf erst im Januar von Debbie und haben das kleine Energiebündel noch eine Weile für uns.

Ein paar Worte zu Weihnachten

Sie oder Ihre Angehörigen haben sich schon immer eine Katze gewünscht und nun die Möglichkeit, Ihren großen Wunsch unter dem Weihnachtsbaum spielend vorzufinden. Wir freuen uns mit Ihnen. Eine Katze ist aber kein Verlegenheitsgeschenk, wenn Sie im Supermarkt nicht das Richtige finden. Auch wenn es eine Überraschung sein soll, sichern Sie ab, dass genau diese Katze der Herzenswunsch ist und dass sie eine katzengerechte Umgebung vorfindet. Denken Sie an zerkratzte Sofas, umgeworfene Rotweingläser und Tapsen auf der Sahnetorte. Ich will nicht belehren, sondern nur erinnern, dass viele Tiere im Tierheim einmal Weihnachtsgeschenke waren. Danke!


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