Debbies erster Wurf

Unsere Zucht Informatives
Kontakt Home
Willkommensseite Aktueller Wurf Deckkater Unser Verein
Bildergalerie Archiv Häufige Fragen


Bilder von Debbies erstem Wurf
Auf dieser Seite:
Tagebuch:
Debbies Schwangerschaft: 24.02. 20.03. 7.04. 20.04. 27.04 2.05. 8.05.
Geburt der Kinder: 9./10.Mai
18.05. 29.05. 03.06. 08.06. 15.06. 20.06. 27.06. 06.07. 09.07. 21.07. 06.08.
Diagramm der Gewichtszunahme

Nero und Debbie vom Robinienwäldchen

Nero und Debbie vom Robinienwäldchen

Debbies erster Wurf

24. Februar 2005:
Debbie ist nach 4 Wochen schon wieder rollig. Da sie kräftig genug ist, Kinder auszutragen, lassen wir sie zum Kater, den sie sofort so sehr bedrängt, dass dieser ausreißt. Irgendwann muss sie ihn doch erwischt haben. Nach wenigen Tagen endete die Rolligkeit abrupt.

20.März:
Alle Katzen sind wieder mal gewogen worden. Debbie wog immer so viel wie ihre Zwillingsschwester Sarah, jetzt ist sie 300 Gramm schwerer. Es läßt sich erahnen, dass dies vom Unterbauch herrührt. Wahrscheinlich ist sie trächtig.

7.April:
Debbies Zitzen sind geschwollen. Nun ist es sicher. Wir werden Ende April Katzenbabys haben. Obwohl wir mit der Flohbehandlung sonst immer warten, bis sich beim Kämmen der erste Floh zeigt, um den Einsatz von Chemikalien zu minimieren, werden jetzt vorsorglich alle Tiere entfloht. Auch eine zusätzliche Behandlung gegen Spulwürmer muss Debbie über sich ergehen lassen, da sie das jetzt noch besser verkraftet, als wenn sie durch den Wurf geschwächt wurde.


20.April:
Debbie sucht dunkle Ecken und klettert in unsere Wäscheschränke, an den Jacken hoch bis in die Hutablage. Sie hat schon ein eigenes ruhiges Zimmer bezogen und wurde schrittweise an 25 Grad Raumtemperatur gewöhnt. Die Türklinke wurde hochgebunden, da der Kater ein "Klinkendrücker" ist und sie ständig besuchen will. Ein großer gepolsterter Pappkarton mit einer kleinen Luke soll ihr als Nest dienen.


27.April:
Nun ist die Zeit reif. Jetzt müsste es passieren. 60 Tage Tragezeit sind überschritten. Debbie fühlt sich wohl, springt uns auf den Schoß und kugelt sich wohlig auf dem Fußboden herum und ahnt wohl nichts von dem, was sie bald erleben wird. Sie wiegt nun 4,7 kg, da sollte schon ein Kilo Babys dabeisein.

2.Mai:
Die Geburt ist überfällig. Die Tierärztin meint,bis zu 68 Tagen Tragezeit können noch normal sein. Die Babys profitieren davon, indem sie rasant wachsen. Je größer die Kätzchen, desto schwieriger aber die Geburt. Debbie bewegt sich weniger, wechselt ständig ihre Lage und sieht aus wie eine Termitenkönigin mit Schnurrhaaren. Ständig sieht man die Babys an die Bauchwand knuffen. Wenigstens sie haben begriffen, dass es jetzt zu eng wird.

8.Mai:
Offenbar haben wir uns gewaltig geirrt. Der Deckakt war offenbar später als vermutet. Nero hat Anfangs wohl nicht verstanden, seine Sinnesfreuden zu kanalisieren. Ein Nackenbiss macht noch nicht gleich schwanger,muss uns wohl in die Irre geführt haben.
Debbie wiegt nun gut 5 Kilo und hat Probleme, eine bauchgerechte Liegemulde zu finden. Trotz Platzmangel im Bauch frisst sie mehr als unser kräftiger Kater. Solange die kleinen Kätzchen lebhaft gegen die bereits einzeln fühlbaren Fruchtblasen treten und Debbie vital im Zimmer herumspringt und nach Spinnen tatzt, machen wir uns keine Sorgen, schauen aber sogar nachts regelmäßig ins Katzenzimmer und erzählen Debbie, dass den Kleinen bald die Krallen wachsen.

9./10.Mai:
Hurra, Babys sind da!
- 22.45 Debbie sitzt schnurrend bei uns und krampft sich immer mal zusammen. Die Wehen sind da, es geht bald los.
- 23.00 Uhr Der Schleimpfropf löst sich. Ein schmaler, fester Strang von 4 cm Länge zeigt an, dass der Geburtskanal jetzt frei ist. Immer wieder sucht Debbie bei uns Streicheleinheiten und schmiegt sich ganz fest an. Das Schnurren wird trotz Aufregung fast zum lauten Gurren, sie will uns wohl sagen "Bitte geht nicht fort!".
- 23.35 Uhr: Eine Pfote guckt heraus, dann ein Schwanz. Bis auf einen lauten Klageschrei ging alles ganz besonnen ab. Selbst zwischen den Presswehen schnurrt Debbie lautstark. Nach 10 Minuten ist das erste Baby draußen - ein strammer blauer Kater von 104 Gramm.
- 23.45 Uhr: Alle Instinkte funktionieren, wie die Evolution es vorsah. Debbie beginnt das Kleine vom Kopf an von den Fruchtblasenresten zu befreien, das erste leise Mauzen ist zu hören. Jetzt wird das Kleine trocken geleckt. Der kurz danach abgestoßene Mutterkuchen wird nicht ganz aufgefressen und die Nabelschnur mussten wir selber abtrennen.
- 0.25 Uhr: Das zweite Baby wird den Rekord halten mit 115 Gramm! Trotz seiner mächtigen Größe passiert es innerhalb nur einer Minute das Tor zur Außenwelt. Wieder ein blauer Kater. Kaum aus der Hülle befreit, drängelt er zu den Zitzen. Aber Mama hat jetzt keine Zeit. Um dicht bei uns zu sein, kommt sie auf den Tisch, wo sofort wieder die Wehen einsetzen.
- 0.59 Uhr: Noch ein blauer Kater! Mit genau 100 Gramm ist er auch ganz gut beisammen. Diesmal hat Mutti mehr Zeit zum Trockenlegen. Der Bauch ist aber noch gewölbt.
- 1.49 Uhr: Ein Tierchen hätte sie wohl fast vergessen zu bekommen. Eine kleine blaue Miezekatze von 87 Gramm liegt zwar noch innerhalb der Norm, ist aber von den stattlichen Brüdern gut zu unterscheiden. Adina -die Zarte- soll sie genannt werden. Debbie hat sich neben die Babys gelegt und döst schnurrend vor sich hin. Die dicken Kater haben sich schon festgesaugt und Adina klettert auf ihnen herum, um an die obere Zitzenreihe zu gelangen.

18.Mai:
Heute haben die Kleinen zum ersten mal die Augen geöffnet. Nicht, dass sie munter herumschauen, aber sie blinzeln immerhin.
Nach einer Woche haben sie ihr Gewicht alle mehr als verdoppelt. Wenn sie das jede Woche täten, dann müssten sie nach 12 Wochen etwa 410 kg wiegen!

29.Mai:
Alle Kätzchen tappeln schon etwas unbeholfen durch die Gegend. Die Augen wirken nun schon viel lebendiger, wahrscheinlich können sie erst jetzt ein wenig sehen. Ein wenig schielen sie hier aber noch.

03.Juni:
Alle haben jetzt ihre erste Entwurmung erhalten. Auch wenn Pyrantelembonat als gut verträglich gilt, sieht man einen deutlichen Knick in der Gewichtszunahme. Ein Zufall?

08.Juni:
Die Kleinen können schon gut schreiten und üben jetzt das Hoppeln. Dabei sind schon mal die eigenen Beine im Weg und sie kommen zu Fall. Nachdem wir sie erwischt haben, wie sie von Debbies Napf naschen, stellen wir etwas Extrafutter für alle hin. Hackfleisch und Kondensmilch mögen sie lieber als das Welpenfutter aus der Assiette. Wenn wir ein Kätzchen bemerkt haben, was die Zimmerecken befeuchtet, schnappen wir es und setzen es ins Katzenklo. Die ersten Erfolge haben wir heute bemerkt. Übrigens ist Katzenstreu viel zu hart für die kleinen Füßchen. Wir nehmen stattdessen Torf. Das hat den Nachteil, dass es ums Katzenklo aussieht wie in einer Gärtnerei, aber den Vorteil völliger Geruchsneutralität. Wir werden sicher alle Katzen absolut stubenrein abgeben.

15.Juni:
Nun sind bereits alle Babys sauber. Sie gehen brav aufs Katzenklo, zumindest fast immer. Sie flitzen durch das Zimmer und klettern den Kratzebaum hoch und springen auf dem Sofa herum. Für diese Zeit jetzt könnte man ruhig den Fernseher abmelden. Es ist schwer, das Zimmer zu verlassen, ohne das diese Kugelblitze eher im Flur sind. Also muss man alle weit weg hochsetzen und versuchen schneller zu sein, was nicht immer gelingt. Fotos von schlafenden Kätzchen sind sicher langweilig. Ansonsten haben wir immer nur den leeren Fußboden drauf. Schade, wieder keine Bilder.

20.Juni:
Alle Tiere wurden zum 2. Mal entwurmt. Die Zähnchen sind vorn schon alle da. Nun werden die Kleinen nicht mehr so lange, dafür heftiger gestillt, Debbie geht nach einigen Minuten weg, vielleicht weil ihr das Gezuppel wehtut. Dafür fressen sie wie die siebenköpfigen Raupen.

27.Juni:
Nun beginnt die achte Woche. Ende der Woche ist Wurfabnahme, die Gesundheitszeugnisse werden erstellt, das Geschlecht wird festgelegt, die Impfungen erfolgen und manche bekommen einen Chip. Wir hoffen, dass alle i.O. sind und das Geschlecht richtig bestimmt war.
Übrigens haben wir für alle Elterntiere die Zuchtzulassung und die tierärztliche Zuchttauglichkeitsbescheinigung erhalten. Unser Zwinger darf sich "vom Robinienwäldchen" nennen und ist in das Zwingerschutzregister eingetragen. Ab jetzt geben wir nur noch Kätzchen mit Papieren ab. Dieser Wurf ist davon ausgenommen, da die Eintragungen zu spät erfolgten.

06.Juli:
Auf Anraten unserer Tierärztin verschieben wir doch die Untersuchung auf Ende dieser Woche. Erstens, damit das Zeitfenster der Nachimpfung beim neuen Besitzer größer ist, zweitens damit die Untersuchung zur Zeit der Übergabe aktueller ist.
Neue Bilder sind hochgeladen!

09.Juli:
Wurfabnahme. Alle 4 liegen sehr gut in der Gewichtsnorm. Das Geschlecht haben wir richtig bestimmt . Ein Transponder (Chip) dient zur amtlichen Identifizierung und zur Registrierung in den Datenbanken für Tierheime etc., um Ausreißer wieder zum Eigentümer zurückzubringen. Sie haben eine Impfung bekommen und wurden gründlich untersucht. Es gab keinerlei Mängel, alle strotzen vor Gesundheit. Heimtierpässe und Gesundheitszeugnisse sind bis nächste Woche fertig.

21.Juli:
Armando haben wir auf besonders dringenden Wunsch schon abgegeben. Einerseits hatte er bereits weit mehr als sein Mindestgewicht, andererseits säugt Debbie noch regelmäßig. Dafür kann sie sich langsam daran gewöhnen, ohne die Kinder zu sein. Uns werden sie auch fehlen, aber zum Trost wissen wir, dass Sarah schwanger ist. Ende August wird sie entbinden.
Die kleinen Blaubärchen werden langsam "flügge". Im Katzenzimmer hörten wir heute ein lautes Fauchen. es kam von Armando, der sich das Ablecken nicht gefallen lassen wollte und durch einen Nackenbiss zur Ordnung gemahnt werden sollte -ohne Erfolg. Anschließend griff sich Debbie den Asmus, mit dem gleichen Ergebnis. Früher leckte meine Mutter das Taschentuch an, um mir die Reste vom Schokoeis aus den Mundwinkeln zu wischen. Ich kann die Kleinen gut verstehen.

06.August:
Adina kam als letztes und ging als letztes. Heute haben wir sie zum Bahnhof gebracht, von wo aus sie nach Hamburg abgeholt wurde. Gegen die Reise von Akim war das nur ein Katzensprung. Er wurde ins Saarland am anderen Ende Deutschlands chauffiert. Eine Reise mit Hotelübernachtung. Asmus hatte es nach Magdeburg am wenigsten weit. Wir freuen uns besonders, dass alle unserer Zöglinge ein wunderschönes Zuhause bekommen haben. Besonders haben wir uns über die vielen Fotos der neuen Umgebung gefreut. Schade, dass Debbie diese Bilder nicht so verarbeiten kann wie wir. Da sich die Abholung über 2 Wochen verteilt hat, leidet sie nicht unter einer so krassen Umstellung und ist nicht mehr am Suchen. Sie ist schon wieder rollig, aber Nero muss noch warten. Jetzt gibt es erst einmal einen langen Erholungsurlaub!

Gewichtsdiagramm:



Sie sind der . Besucher.